JPMorgan Corporate Challenge Frankfurt 2017

Juchhu! DeFrEnT hat nach 43 Minuten den Start erreicht!

Christopher Köbel erreicht 43 Minuten nach dem Startschuss den Start…

Am 13. Juni 2017 startete Christopher Köbel zum zweiten Mal bei der JPMorgan Corporate Challenge in Frankfurt, einem Benefizlauf für Unternehmen, diesmal mit der Läufernummer 18459.

Mit dem Wettlauf in der Frankfurter Innenstadt über 5,6 km (3,5 Meilen) fördert die Stiftung der Investmentbank JPMorgan Chase & Co. nicht nur den Behindertensport, sondern auch den Teamgeist und den sportlichen Wettstreit in Unternehmen.

Den Startbereich erreichte ich einige Minuten nach Sieben, also kurz vor dem offiziellen Start um 19:32h (die zwei Extraminuten sind der Zeit für das Intro zum Live-Bericht der Hessenschau geschuldet). Bis ich dann um 20:14h den Start erreichte, war eine Dreiviertelstunde vergnüglichen Wartens vergangen: Neben Frotzeleien mit anderen Läufern ist es üblich, dass in der Menge der ~50.000 Läufer aufblasbare Strandbälle und Luftballons hin- und hergepfeffert werden.

Vor dem Start: Tausende Läufer in ausgelassener Stimmung

In diesem Jahr verlief mein Start flüssiger als 2016 – ich hatte mich innerhalb meines Startgrüppchens schamlos nach vorne gemogelt, um nicht wie im Vorjahr in einer Stop-and-Go-Blase festzuhängen. Da ich von Natur aus eher ein Sprinter als ein Langstreckenläufer bin, habe ich mir auf dem ersten Kilometer ein paar Referenzläufer gesucht, um mich am Anfang auf ein nachhaltiges Tempo zu drosseln.

Nachdem ich mich dann ab ca. 1,5 km eingelaufen hatte, ließ ich meine “Bremsläufer” hinter mir und beschleunigte auf meine Wohlfühlgeschwindigkeit von 10 km/h, die ich längere Zeit halten kann.

Wie im Vorjahr machten mir zwischenzeitlich die Schienbeinmuskeln (musculus tibialis anterior) Probleme – auf dem Asphalt der Straße läuft es sich eben anders als auf den federnden Wald- und Wiesenwegen zwischen Büdingen und Glauburg. Beim Sport muss man meiner Erfahrung nach aber einfach nur durch diese “Jammerphase” durch, dann sieht der Körper ein, dass es offensichtlich noch eine Weile so weitergeht und stellt den Schmerz wieder ab: Durchhalten hilft! Allerdings habe ich meinen Rat vom letzten Jahr beherzigt und während des Laufs nichts getrunken, ein Seitenstechen blieb mir daher diesmal erspart.

Mit OSM-Tracker aufgezeichnete Laufdaten: 10 km/h? Läuft!

Laut OSMTracker war ich um 20:46h nach 34 Minuten Laufzeit mit insgesamt 5,7km durch. Die oben angesprochenen 10 km/h habe ich dabei ziemlich durchgängig gehalten – ich bin also vollauf zufrieden.

Das offizielle JPMorgan-Zielfoto und die offizielle Transponderzeit reiche ich hier nach, sobald sie und die Ergebnisse der Top-Läufer verfügbar sind (offenbar leidet der Server unter einer 50.000-Läufer-DDoS-Attacke 😉 ).

Laut JMPCC-Tracker habe ich für die Strecke 31:49 Minuten gebraucht und bin bei 1h 16m 08s durch’s Ziel gejoggt. Das ist knapp doppelt so lange wie der schnellste Athlet, was mir nicht im mindesten peinlich ist, wenn man meinen derzeitigen Trainingsstand bedenkt (zu viel übersetzen = zu wenig laufen 😉 ). Hier ist das offizielle Finisher-Foto:

JPMCC Frankfurt Zieleinlauf Christopher Köbel bei 1h 16m 08s (Zeit 31m 49s)

Meinen Zieleinlauf habe ich bereits (etwas laienhaft) auf einem Handyvideo festgehalten:

Was die Stimmung angeht: Sie war wieder einmal großartig und von Sportsgeist und Miteinander geprägt. Mir fielen zwar auch einige besorgte Kommentare wegen der möglichen Terrorgefahr großer Menschenmengen auf, die im letzten Jahr noch nicht zu hören waren, aber die Gesamtstimmung konnte das nicht trüben. Die Läufer feuerten sich über Teamgrenzen hinweg gegenseitig an, wenn mal jemand geschwächelt hat und der Support der vielen Musik- und Cheerleadinggruppen entlang der gesamten Wegstrecke war unglaublich hilfreich.
Vielen lieben Dank an Euch alle, Ihr wart spitze!

Nach dem Zieleinlauf traf ich mich noch mit meiner Freundin und deren etwa 20 Mann starker Firmenlaufgruppe und wir ließen den Abend inmitten vieler anderer feiernder Läufer gesellig im Café Extrablatt an der Bockenheimer Warte ausklingen, so dass wir so gegen 1 Uhr Zuhause waren und nach der obligatorischen Dusche erschöpft, aber glückselig einschliefen.

Ich hoffe, der Blogbeitrag macht auch Euch Lust aufs Laufen – ob ihr nun Angestellte oder (Einzel-)Unternehmer seid – und wir sehen uns 2018 bei der nächsten Corporate Challenge in Frankfurt! Vielleicht laufe ich dann ja zusammen mit ein paar BDÜ-Kollegen? Würde mich freuen!

Euer
Christopher

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Christopher Köbel

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