Die “human (dis-)parity” der maschinellen Übersetzung: Wie intelligent ist künstliche Intelligenz wirklich?

Heute morgen hat Heise.de-Gastautor Marcel Tilly mit seinem Einstieg in den interessanten Artikel “Künstliche Intelligenz – Zwischen Hype und Realität” hier ein Augenrollen verursacht:

2018 wird im Bereich Übersetzung Human-parity erreicht. Das System kann einen Text von einer Sprache in eine andere so gut wie ein Dolmetscher übersetzen.

Google Translate weiß: "Economics (also known as economics [...]) is a branch of economics."

Ein Jahr nach dem Twitter-Mem ist vermutlich aufgrund von User-Feedback (der Link unten rechts) die Google-Übersetzung ein wenig besser geworden.

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DSGVO • RGPD • GDPR : DeFrEnTs deutsch-französisch-englische Terminologie des EU-Datenschutzes

Im Verlauf der letzten zwei Monate habe ich eine ganze Reihe von Datenschutzerklärungen übersetzt und der Fluss solcher Aufträge reißt auch gut einen Monat nach dem Stichtag zum 25. Mai 2018 noch nicht ab. Daher habe ich in einem ersten Schritt den gemeinfreien EU-Gesetzestext in den Fassungen der deutschen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), des französischen Règlement général sur la protection des données (RGPD) und der englischen General Data Protection Regulation (GDPR) mit dem Open Source-Tool LFAligner aligniert und stelle sie Kollegen hier im Translation Memory eXchange-Format (.tmx) zur Verfügung. In einem zweiten Schritt habe ich mit den freien Konkordanz- und Terminologieextraktions-Tools AntConc und TermSuite aus den Korpora die verwendete Terminologie im TermBase eXchange-Format (.tbx) und MultiTerm-Datenbank (.sdltb) extrahiert.

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JPMorgan Corporate Challenge 2018

7. Juni 2018: Christopher Köbel von DeFrEnT bei der JPMorgan Corporate Challenge

Am 7. Juni 2018 hat Christopher Köbel von DeFrEnT zum dritten Mal die JPMorgan Corporate Challenge gelaufen, einen Firmen-Benefizlauf für den Behindertensport über 5,6km (3,5 Meilen) im Herzen von Frankfurt.

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Rückblick: 2 Jahre Ehrenamt im Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ)

Liebe Leser/-innen,

auch wenn ich nicht so oft blogge, wie ich gerne würde, war ich alles andere als untätig. Jetzt nähere ich mich einer Zäsur, die ein kurzes Innehalten verdient:

Meine ersten beiden Jahre als “Vorstandsmitglied für die Ressorts Öffentlichkeitsarbeit, Mitgliederzeitschrift Hessen-Info und Website” im “Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) Landesverband Hessen e.V.“, kurz “BDÜ Hessen” oder “BDÜ LV HE” gehen zu Ende – allerdings stehe ich am 24. März erneut zur Wahl und bin zuversichtlich, das Ehrenamt auch die nächsten zwei Jahre ausfüllen zu können.

Treffen der BDÜ-Öffentlichkeitsarbeiter Bundesverband + 13 Mitgliedsverbände, ©Réka Maret

Jährliches Treffen der “ÖffAs” am 2. März 2018 in Fulda: Öffentlichkeitsarbeiter aller 13 BDÜ-Mitgliedsverbände erarbeiten mit dem Bundesverband gemeinsame Kommunikationsstrategien. Mittig in Grün: Christopher Köbel.

Ich würde gerne sagen können, dass es daran liegt, dass ich meine Aufgaben mit Herz und Hirn wahrgenommen habe und dass die Jahresmitgliederversammlung das am Samstag bestätigt. Eine traurige Tatsache ist jedoch, dass ich voraussichtlich – wie unser wiederzuwählender 1. Vorsitzender – außer Konkurrenz laufe, weil es im BDÜ Hessen nicht viel anders läuft als in allen anderen Vereinen, die ich von innen kenne: Einige wenige leisten immer den Großteil der Arbeit, dabei wäre es für alle einfacher, wenn die Arbeit auf mehr Schultern verteilt würde.

Zumindest würde ich das denken, wenn ich im letzten Jahr nicht den Großteil der Arbeiten für das 70. Verbandsjubiläum auf die Schultern der eigens gegründeten, fünfköpfigen “Jubi-AG” hätte auslagern können. Oder wenn unsere Verbandszeitschrift “Hessen-Info” nicht seit Jahren von einem dreiköpfigen Redaktionsteam hervorragend betreut würde, sodass ich im Wesentlichen nur mit der Kontrolle und Freigabe der Inhalte betraut bin. Oder wenn ich mich in Bezug auf die Verbands-Website nur um redaktionelle Inhalte kümmern muss, weil unsere Geschäftsstellenleiterin zuverlässig alle Termine einpflegt, die bei ihr zusammenlaufen. Man ist also zum Glück nie alleine.

Das heißt nicht, dass mein Ehrenamt nicht mindestens 2 Stunden pro Woche bindet. Ich muss über alle Verbandsentscheidungen und die Aufnahme von Neumitgliedern mit abstimmen und daher körbeweise E-Mails und Diskussionsgrundlagen lesen. Alle sechs Wochen geht ein ganzer Tag für Vorstandssitzungen drauf, in der Verbandspolitik, Veranstaltungen, die Unterstützung unserer Regionalgruppen und Übersetzerstammtische, Medienreaktionen, die Koordination mit den Schwester-Landesverbänden und dem Bundesverband sowie viele weitere – mal spannende und mal dröge – Themen “abgehakt” werden.  Neues Corporate Design: BDÜ Mitgliedslogos vor und nach 2017

Die letzten zwei Jahre waren für mich aber besonders geprägt von einer grundlegenden Neugestaltung des Corporate Designs des BDÜ, die nicht nur eine große Abstimmungsarbeit nach sich zog, sondern auch viele Diskussionen um Regularien und Change Management, also “interne Widerstände überwinden und Bedenkenträger überzeugen” , wie das im Corpspeak so schön heißt. In Hessen waren zum Beispiel viele traurig über den Abschied vom hessischen “Leo”, der jetzt nur noch in der internen Mitgliederzeitschrift erscheint. Nicht wenige Diskussionen führen musste ich auch rund um das Zentralisierungs-Thema “Aufgaben ‘nach oben’ an den Bundesverband weiterschieben, aber dabei bloß keine Entscheidungsgewalt abgeben”.

Im Rückblick muss ich daher sagen: Es war eine nicht unerhebliche, dafür aber unbezahlte* Zusatzbelastung zur Arbeit als freier Übersetzer. Sie war spannend, hat mir viele neue Einblicke gegeben, mich mit sehr interessanten Menschen zusammengebracht, mich aus meiner übersetzertypischen “Einsiedlerhöhle” zu Konferenzen nach Hamburg und Fulda gebracht und mich daran erinnert, wie gerne ich doch im Team arbeite, sowohl als Hirte als auch als Schaf (oder Hütehund?).

Daher mein Appell an die Young Professionals unter euch: Ich war 5 Jahre im Beruf, bevor ich mich zur Wahl stellte. Wenn ich geahnt hätte, dass Verbandsarbeit auch wertvolle Kontakte und ungeahnte Einblicke in Best Practices und den Übersetzermarkt sowie politische Rahmenbedingungen für das Freiberuflerdasein mitbringt, hätte ich mich wohl eher getraut. Das Klima im BDÜ Hessen ist gerade sehr gut dafür, auch als Einsteiger Verantwortung zu übernehmen: Die “alte Riege” wird zunehmend dünner, aber es sind noch genug von ihnen da, um wertvolles Wissen weiterzugeben, bevor man es sich in einigen Jahren neu erarbeiten müsste. Bringt euch jetzt ein!

Insbesondere suchen wir derzeit einen Nachfolger für unseren Referenten für Gerichtsdolmetscher, der vom derzeitigen Amtsinhaber sowohl einen Wissensschatz über den Umgang mit Juristen, als auch Kontakte zu den Entscheidungsträgern in Frankfurter Gerichten und Justizbehörden erben könnte. Idealerweise findet sich natürlich ein Nachfolger, der auch tatsächlich regelmäßig für die Justiz arbeitet oder arbeiten möchte und die Beziehungen unseres manchmal vernachlässigten – aber dank Migration immer unverzichtbareren – Berufsstandes zur Justiz verbessern möchte.

Meine Wenigkeit möchte – nachdem Corporate Design-Umstellung und Jubiläumsjahr vorbei sind – gerne eine Social Media-Redaktion aufbauen, die Verbandsnews, Seminartermine und wertvolle Informationen rund um Beruf und Verband einem breiteren Publikum bekannt macht, als dies über unsere vorwiegend internen Kanäle Newsletter und Hessen-Info möglich ist.

Interessiert?

Übrigens: In der Regel duzen wir uns unter Funktionsträgern, da wir alle freiwillig dabei sind und uns für gemeinsame Ziele engagieren. Niemand ist “zu unerfahren”, denn fast jeder von uns steigt als Neuling in die Verbandsarbeit ein, egal wie viele Jahre und Dienstjahre als Sprachmittler er oder sie auf dem Buckel hat.

In diesem Sinne: Hoffentlich auf weitere zwei Jahre im Dienste der Gemeinschaft der Sprachmittler und hoffentlich auch zusammen mit euch! Wir sehen uns am Samstag auf der JMV!

Euer
Christopher

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JPMorgan Corporate Challenge Frankfurt 2017

Juchhu! DeFrEnT hat nach 43 Minuten den Start erreicht!

Christopher Köbel erreicht 43 Minuten nach dem Startschuss den Start…

Am 13. Juni 2017 startete Christopher Köbel zum zweiten Mal bei der JPMorgan Corporate Challenge in Frankfurt, einem Benefizlauf für Unternehmen, diesmal mit der Läufernummer 18459.

Mit dem Wettlauf in der Frankfurter Innenstadt über 5,6 km (3,5 Meilen) fördert die Stiftung der Investmentbank JPMorgan Chase & Co. nicht nur den Behindertensport, sondern auch den Teamgeist und den sportlichen Wettstreit in Unternehmen.

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Preparing MS Excel Spreadsheets for Translation in Your CAT Tool

Welcome back, dear Reader!

This article comes straight from practice and might be interesting to translators and customers alike, because we will have a look at how to best prepare spreadsheet files for translation.

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Big Data und Übersetzer

Auf TheOpenMic habe ich einen englischen Artikel über Big Data und mögliche Anwendungsfelder und Nutzungsmöglichkeiten für Übersetzer geschrieben. Seht mal vorbei: Big Data and Little Translators.

Ein Blick in die DIN EN ISO 17100 Übersetzungsleistungen

Im Mai 2016 wurde die neue DIN EN ISO 17100:2016 mit dem Titel Übersetzungsleistungen veröffentlicht, die ihren gleichnamigen Vorgänger DIN EN 15038:2006 und die alte DIN 2345 Übersetzungsaufträge beerbt. Im Juni 2016 hat die BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft mbH des Bundesverbands der Dolmetscher und Übersetzer e.V. einen vergünstigten Sonderdruck für ihre Mitglieder herausgebracht, den sich Christopher Köbel von DeFrEnT in Folge einmal aus seiner Praxis-Perspektive ansieht.

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JPMorgan Corporate Challenge Frankfurt 2016

Christopher Köbel mit StartNr 22551

Christopher Köbel mit der JPMCCC-Startnummer 22551.

In diesem Jahr wurde mir von einem Kunden aus dem Bildungsbereich kurzfristig vorgeschlagen, am 15. Juni doch auch an der JPMorgan Corporate Challenge in Frankfurt – gesprochen “JPMorgan-Lauf” – teilzunehmen. Ich habe die Herausforderung natürlich gerne angenommen und habe den einzigen Mitarbeiter von DeFrEnT, Christopher Köbel, einen Tag vor Anmeldeschluss noch auf die Teilnehmerliste bugsiert. Mit dem Wettlauf über 5,6 km (3,5 Meilen) in der Frankfurter Innenstadt fördert die Stiftung der Investmentbank JPMorgan Chase & Co. nicht nur den Behindertensport, sondern auch den Teamgeist und den sportlichen Wettstreit in Unternehmen.

Mit dem bbw-Läuferteam zusammen bin ich also an besagtem Mittwoch so gegen 18:30h per S6 nach Frankfurt gefahren – allein am Bahnhof Karben standen schon 4 Firmenteams beisammen.

Warten auf den Start...

Warten auf den Start…

An der Hauptwache angekommen wurden es dann schlagartig mehr, unter anderem weil auf den Treppen gerade 1200 Conti-Mitarbeiter zum Foto-Shooting antraten. In lockerer Stimmung warteten wir also mit ~60.000 weiteren Läufern auf den Start.

Und warteten.

Und … warteten.

Zum Glück hatte irgendeine Firma aufblasbare Wasserbälle verteilt, die von der Menge fröhlich durch die Gegend geschmettert wurden. Damit waren dann auch sämtliche Befürchtungen vertrieben, man müsse zum Zeitvertreib tatsächlich den Macarena tanzen (oder andere Terrorakte verüben).

Der “gleitende” Start hatte es allerdings in sich – wir durchquerten erst kurz vor 20:00h den Startbogen, der nicht das Tor auf obigem Bild war, sondern noch ein Stück rechts um die Ecke hinter dem hölzernen “Zukunftspavillon” lag. Wenn unser Grüppchen sich nicht links vorbei gemogelt hätte, wären wir wohl noch später auf die Piste gekommen. Tipp: Beim nächsten Mal früher hinfahren!

Die ersten 500m liefen noch nach dem Stop-and-Go-Muster, was vermutlich nicht schlecht war, da zumindest mir ein Aufwärmen und Einlaufen wie beim Training fehlte. Da von vorne herein klar war, dass wir alle unterschiedlich schnelle Läufer waren, bin ich nach dem ersten Kilometer für mich – für DeFrEnt! – gelaufen. Auch alle anderen Firmenteams sind in Kleinstgrüppchen passender Läufer zerfallen.

Eine Sorge, die mich im Vorhinein umgetrieben hatte, war der Asphaltuntergrund. Hier am Rande des Vogelsberges laufe ich natürlich vor allem auf geschotterten Waldwegen, Feldwegen, Wiesen- und Waldböden, die gleichzeitig weicher sind und den Laufapparat unterschiedlicher belasten. Es ging aber. Den einzigen kapitalen Schnitzer leistete ich mir, als ich das unterwegs angebotene Wasser nicht über meinen Kopf kippte sondern trank – die letzten 2 km hatte ich daraufhin mit Seitenstechen zu kämpfen. Lektion für künftige Läufe: Getrunken wird vorher und hinterher, aber nicht währenddessen.

Großartig war auf der anderen Seite das sportliche Verhalten aller Mitläufer, die sich zum Teil über Firmengrenzen hinweg immer wieder gegenseitig angespornt haben. Meinen großen Dank auch allen Zuschauern, die mit Ratschen, Vuvuzelas und ganzen Musikkapellen und Tanzgruppen ordentlich angefeuert und Stimmung gemacht haben. Gerade auf der “letzten Meile” hat das nochmal einen ordentlichen Energieschub gegeben.

JPMCC-2016-DeFrEnT-Zieleinlauf-1-26-40

Zieleinlauf Christopher Köbel um 1:26:40 – gelaufene Zeit: 34’14”.

Trotz der Wehwehchen (Mimimi!) konnte ich mit – laut Transponder – 34 Minuten und 14 Sekunden eine respektable Zeit erzielen, vergleichbar mit den Zeiten vieler Läufer der Top 10 Teams. Und am Treffpunkt sind auch alle gesund wieder angelangt, sodass wir danach noch das gemeinsame Erlebnis ausgelassen feiern gehen konnten.

Alles in allem habe ich viel Spaß gehabt und werde als “Finisher 2016” wohl auch nächstes Jahr wieder dabei sein – der Termin steht mit dem 13. Juni 2017 ja schon. Dann hoffentlich mit mehr Vorbereitungszeit und einem DeFrEnT-Firmen-T-Shirt, wie es sich gehört. 🙂

 

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3 Tipps: Office / Word-Dokumente optimal für die Übersetzung vorbereiten

In vielen Fällen schicken Kunden ihrem Übersetzer Texte in Form von Office-Dokumenten, besonders MS Word, zu und erwarten diese im selben Format zurück. Das ist kein Problem, solange das Dokument nur eine Sprache enthält und vollständig übersetzt werden soll. Was aber, wenn der Text des Kunden in Teilen bereits mehrsprachig vorliegt?

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